Die Wirkungsweise von mentalem Coaching

Die Ursprünge des mentalen Coachings liegen im Aufbau des menschlichen Hirns. Hier gilt es zu wissen, dass man dieses in drei Teile einteilen kann:

1. Großhirn (Neocortex)

GroßhirnDer Neocortex ist die Hirnrinde. Hier werden Sinneseindrücke verarbeitet und Bewegungen koordiniert. Des Weiteren befindet sich hier das Denk- und Erinnerungszentrum. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ist das Großhirn der jüngste Bestandteil des menschlichen Gehirns.

2. Chemiehirn (Limbisches System)

Im Chemiehirn werden die hervorgerufenen Emotionen und Eindrücke verarbeitet. Im Anschluss werden die entsprechenden Signale im Hirn weitergegeben und es kommt zur Ausschüttung von Hormonen und anderen chemischen Stoffen.

3. Stammhirn

Hier werden die überlebenswichtigen Funktionen des Körpers gesteuert, wie zum Beispiel die Bewegung, die Atmung und die Reflexe. Dieser Teil gilt als ältester Bestandteil des menschlichen Gehirns.

Wenn man diese Beziehungen zwischen den Teilen des Hirns kennt, scheint es einem ganz logisch, dass mentales Training funktioniert. Verändert man in positiver Weise sein eigenes Denken, dann schüttet das Chemiehirn mehr Glückshormone aus und man fühlt sich ausgeglichen und ist motiviert. Diese Stoffe wirken teilweise mehrere Stunden nach und beeinflussen auch erfolgswirksame Faktoren, wie zum Beispiel die Arbeitsleistung oder Kommunikationsfähigkeit zum Guten hin.

Hier beginnt nun das eigentliche mentale Training. Ziel ist es, die gesamte Chemie des Körpers auf eine dauerhafte Weise in den positiven Bereich zu rücken. Dies gelingt durch unterschiedliche Techniken, welche zum Großteil im Alltag nutzbar sind und wenig Zeit in Anspruch nehmen.

Doch nicht nur zur allgemeinen Verbesserung der Laune ist mentales Training gut: Zwangsläufig wird auch die Anfälligkeit für Stress gesenkt, die Selbstorganisation verbessert und die Lernbereitschaft des Hirns erhöht. Infolge dessen gelingt es auch vielen Menschen mit ausgefülltem Terminplan, ihr Berufs- und Privatleben besser zu koordinieren. Am häufigsten wird es jedoch beim Sport eingesetzt: Hier hilft ein gesunder und ausgeglichener Körper dem Sportler, Bestleistungen zu erzielen und somit in Wettbewerben wesentlich besser abzuschneiden.

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